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Zeltlager Prozess vertagt

Der Prozess um das Zeltlager der Wiesdorfer St. Antonius Gemeinde an der Ardèche in Frankreich wurde vertagt. Unmittelbar vor Prozessbeginn wurde der St. Antonius Gemeinde ein neues Schriftstück der Gegenseite ausgehändigt.


Damit muss sich jetzt erst einmal die Anwältin wieder auseinandersetzen. Ein großes Problem für die St. Antonius Gemeinde: Eigentlich müssten jetzt die Anmeldungen für kommendes Jahr starten.

Die St. Antonius Gemeinde ist ratlos. Sie weiß nicht was sie machen soll. Denn sie muss jetzt erst auf einen neuen Termin warten - erst wenn die Entscheidung des Gerichts feststeht, weiß die Gemeinde wie es mit dem Zeltlager weitergeht. Hintergrund des Prozesses ist eine Klage der französischen Kleinstadt St. Julien die Peyrolas. Sie wirft der Campleitung unter anderem vor, dass die Containern auf dem Campingplatz an der Ardèche Schwarzbauten sind.

Dass es sich bei dem Zeltlager um Zigeunern handelt - diese Vorwürfe hat die französische Stadt jetzt zurückgenommen. Allerdings wirft sie der Anwältin der St. Antonius Gemeinde vor, sie hätte dem Gericht Unterlagen nicht zur Verfügung gestellt. (14.09.17)


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